Mittwoch, 28. August 2019

Es geht nach Hause – Montag 26.08.2019



Nach aufregenden 13 Tagen mit Höhen und Tiefen neigt sich die Ferienfreizeit Ameland dem Ende zu.

Am Montagmorgen hieß es eine Stunde früher aufstehen, um genug Zeit zum Kofferpacken und Zimmer aufräumen zu haben.

Gegen 10 Uhr waren alle Koffer gepackt, die Schlafsäcke zusammengerollt, die Zimmer gefegt und die Kinder haben sich vor unserem Lager versammelt, um mit zwei Leitern nach Nes zu laufen.

In Nes hatten die Kinder nochmal die Möglichkeit letzte Erinnerungsstücke von Ameland zu shoppen und ein bisschen in der Stadt zu bummeln.

Währenddessen wurde unser Lager von den übrigen Leitern und dem Küchenteam aufgeräumt und geputzt, der Bulli wurde eingeräumt und das Lager von unserer Vermieterin abgenommen.

Um 13 Uhr haben die Kinder in Nes an der Snackbar und die übrigen Leiter im Lager gegessen, sodass sich alle um 14:30 an der Fähre treffen konnten.

Bei der 50-minütigen Fährfahrt konnten alle auf dem Deck in der Sonne entspannen, bevor es die 4 Stündige Busfahrt startete.

Nach einer staufreien Rückfahrt sind alle Leiter, das Küchenteam und die Kinder um 20:30 Uhr im Marienhof angekommen.

Die Wiedersehensfreude war bei Kindern und Eltern groß, als die Kinder aus dem Bus stürmten.

Erlebnisse wurden aufgeregt erzählt, Koffer verteilt und Schlafsäcke ausgegeben. Zudem sah man immer wieder Eltern mit Kleiderhaufen Ihrer Kinder aus dem Marienhof spazieren. Kleidung die nach der großen Läusewaschaktion nicht zugeteilt werden konnte, bzw. welche die Kinder nicht mehr als Ihre Kleidung identifizieren konnten.

Um 21 Uhr leerte es sich vor dem Marienhof. Alle sind glücklich nach Hause gekommen.



Abschließend können wir sagen, dass wir die Zeit auf Ameland jedes Jahr aufs Neue genießen, auch wenn man danach erstmal viel Schlaf nachholen muss und am liebsten Wellnessurlaub anschließen würde.

Jetzt freuen wir uns auf das Nachtreffen unserer Ferienfreizeit, wo sich alle Kinder und Betreuer nach drei Wochen Pause wiedersehen.


Sonntag, 25. August 2019

Letzter Samstag

Heute waren wir fast den ganzen Tag aus dem Lager. Wir mussten früher aufstehen, um mit den Fahrrädern pünktlich zur Treckerfahrt zu kommen. Denn der Beginn ist von Ebbe und Flut abhängig.
Die Treckerfahrt war sehr gemütlich, da die Sonne kräftig schien und genügend Fahrtwind aufkam, so dass er angenehm kühlte. Beim Zwischenstopp wurden Snacks verteilt und die Kinder sammelten Muscheln oder malten Bilder in den Sand. Auf dem Rückweg zum Startpunkt sahen wir viele Drachen am Strand, die beeindruckend durch die Lüfte flogen.
Anschließend ging es wieder zurück ins Lager, um sich für die anstehende Fahrradtour mit Schnitzeln, Kartoffeln, Erbsen und Möhren zu stärken und nochmal die Trinkflaschen aufzufüllen. Dann ging es entweder zum Oerd, um u. a. die Nachbarinsel Schiermonnikoog zu sehen, oder zum Leuchtturm. Auf dem Leuchtturm konnten wir dann über die ganze Insel blicken bis zur Robbenbank und nach Terschelling.
Zurück im Lager gab es dann Abendbrot und endlich die Disko, denn die erste musste leider wegen der Läusedisko ausfallen. Der DJ beflügelte die Menge - es wurde heiß. Doch leider wurde das letzte Lied gespielt und der Tag ging zu Ende.

Samstag, 24. August 2019

„Komm hol das Lasso raus...“

MOTTOTAG!!!
Irgendwas war heute anders. Schon kurz vor dem Wecken liefen Cowboys und Indianer durch das Lager. Das Motto „Wild Wild West“ wurde umgesetzt und die Kinder mit entsprechender Musik geweckt. Einige waren sehr verwundert, dass auf einmal der Häuptling der Indianer im Lager war und mit den Cowboys friedlich nebeneinander saß. Nichts desto trotz stand nach dem Frühstück aufräumen auf dem Plan. Die Zimmer mussten gereinigt, die Betten ordentlich gemacht und die Wäsche gefaltet werden. Waschbecken und zum Schluss wurde der Boden gewischt. Die Kontrolle durch die Leiter verlief das ein oder andere mal nicht so gut, und es musste noch nachgearbeitet werden. Jedoch waren auch Zimmer dabei, die sehr schnell waren und entsprechend den Rest der Zeit bis zum Mittagessen als Freizeit nutzen konnten.

Pünktlich war das Essen aufgetischt, es gab Kartoffeln mit Käse-Lauch-Creme und zum Nachtisch nochmals Vla. Der gute Geschmack überzeugte auch viele Kinder und die Teller waren leer.

Nun stand dem Mottotag entsprechend ein Stationsspiel auf dem Plan. Die Goldgräber haben ihren Schatz versteckt, um an die Karte des Schatzes zu kommen, mussten die Kinder sich bei verschiedenen Spielen beweisen. Beim Häuptling der Indianer mussten sich die Kinder im Becherwerfen beweisen. Das Cowgirl betrieb ein Tanzschule, dort musste Kreativität an den Tag gelegt werden und zu „Cowboy und Indianer“ ein paar Tanzschritte eingeübt werden. Beim Hindernisparcours und anschließendem Ringwurf mussten die Kinder geschickt die Füße voreinander setzten, denn die Schwierigkeit bestand darin, das die Kinder sich dabei Huckepack nehmen mussten. Am Strand durften die Kinder nach Goldnuggets suchen und den Sand sieben und auf der Wiese ein Tippi bauen. Hier bewiesen einige, dass sie sehr kreativ sind und die vorhandenen Materialien wurden sinnvoll eingesetzt. Die Beurteilung der gebauten Tippis wird am nächsten Tagen erfolgen. Nachdem alle Kartenteile zusammen gesammelt wurde, gab es, am Lager wieder angekommen, den Schatz: Eine Portion Vanille Eis mit Streusel.

Zum Abendessen gab es Nudeln mit Tomaten-Fleisch-Soße. Auch dieses Gericht wurde sehr gut angenommen und die Kinder sind satt geworden.

Das Highlight für die Leiter der Ferienfreizeit war für den Abend geplant. Schlag den Leiter, dass von der Küche geplant wurde, rief bei allen die Freude auf die Titelverteidigung hervor. Gespannt warteten die Leiter vor der Tür, bis alle Kinder die Instruktionen der Küche bekommen hatten. Und schon ging es los. Im ersten Spiel musste man eine gute Einschätzung für Gewicht, Liter und Menge beweisen. Geschätzt wurde die Menge an Bonbons, Wasser in Liter und Streusel in Gramm, die in Schüsseln waren. Fingerspitzengefühl musste man im nächsten Spiel bewiesen. Nacheinander wurden Dinge erfühlt, verwunderte Gesichter und Fragezeichen in den Augen blieben nicht aus. In den ersten beiden Spielen hatten die Leiter die Nase vorn. Doch dann holten die Kinder auf, beim Lieder gurgeln gab es ein Stechen, da es nach der normalen Runde unentschieden stand. Hier war das Lied „Lass jetzt Los“ aus dem Film die Eiskönigin leichter zu erraten als Jenny from the Block und die Punkte gingen an die Kinder. Der Ehrgeiz bei den Leitern war geweckt, das nächste Spiel wollten unbedingt gewonnen werden. Beim Vla füttern mit verbundenen Augen waren die Leiter schnell und der Becher war innerhalb weniger Sekunden leer. Gleichstand vor dem letzten Spiel: Die entscheiden Runde begann. Mit Stäbchen mussten Gummibärchen gegessen werden. In einem sehr knappen Rennen waren die Leiter schneller und die Gummibärchen verputzt. Die Freude bei den Leitern über die Titelverteidigung war groß und alle Kinder enttäuscht, wo sie so mitgefiebert haben. Mit einem Ergebnis von 19 zu 12 müssen die Kinder sich jedoch nicht grämen, sie haben gekämpft und sich gut geschlagen.

Die Nachtruhe wird mittlerweile eingehalten und die Kinder schlafen tief und fest. Für das Programm morgen brauchen wir einiges an Kraft.

Freitag, 23. August 2019

Tag der Lagerselbstverwaltung

Kinderleitertag
Heute haben wir die Rolle der Leiter übernommen. Der Tag fing schon anders an als sonst. Wir, also die Kinderleiter, weckten morgens die anderen in unseren Zimmern. Bei jeder Mahlzeit stand einer von uns vorne und hat das weitere Programm angekündigt. Das Programm planten und organisierten wir am Tag davor. Nach dem Frühstück suchten wir Interessensgruppen aus. Zur Auswahl standen Basteln, das Werwolf-Spiel und ein Kickerturnier. Alles haben wir geleitet und den anderen, wenn sie Fragen hatten, beantwortet. Beim Mittagessen haben wir auch den Nachtisch verteilt. Zum Mittagessen gab es Kartoffelpüree, Spinat und Rührei. Zum Nachtisch Vanillepudding. Das hat überraschend gut geklappt! Nachdem wir gegessen hatten, haben wir uns wieder für Interessensgruppen entschieden. Diesmal stand zur Auswahl: Singstar, Völkerball und zum Jumbo gehen. Nach dem Abendessen haben wir Schillerstraße Junior vorbereitet. Die Abendrunde haben wir auch gemacht und im zweiten Aufenthaltsraum Werwolf gespielt. Als letztes haben wir uns dann nochmal getroffen, um den Tag zu besprechen. Der Tag war insgesamt sehr interessant, aber auch sehr anstrengt.

geschrieben von Emilia K.

Donnerstag Nummer zwei

Von der Sonne geweckt, wurde es für eine Gruppe schon stressig, da sie sich schnell fertig machen musste, um pünktlich beim Anleger zu sein, damit alle mit zur Robbenfahrt konnten. Rechtzeitig nach den Diensten ging es los und wir waren auch schon um 10 nach 10, fünf Minuten vor Beginn des Treffpunktes vor Ort. Alle Kinder waren gespannt und haben sich vorbildlich verhalten. Circa 100 Robben konnten besichtigt werden, wie sie in der Sonne liegen oder auch mal rumrobben. Zum Abschluss wurde der Kapitän mit Fragen gelöchert - so verbraucht das Schiff circa 125 Liter pro Stunde, wird mit zwei Schiffsschrauben betrieben und fährt mit 23 km/h.
Alle anderen sind dann zum Strand gelaufen und konnten dort die Sonne genießen und ein wenig am Strand spielen oder sich einfach nur aufs Handtuch legen und chillen.

Diesmal wurde ausnahmsweise mal um 14 Uhr Currywurst mit Pommes gegessen. Die Kinder haben gefühlt noch nie so viel gegessen wie heute s...

Im Anschluss ging es dann auf die Wiese, um den Gottesdienst vorzubereiten, um dann mit Carsten den Gottesdienst mit viel Gesang zu feiern. Im Meinungskasten später wurde Carsten dann auch gelobt und er ist auch schon bei den „Älteren“ Kindern ein Begriff.

Abends durften die Kinder sich bei unterschiedlichen Kategorien bei unterschiedlichen Schwierigkeiten beweisen - wir haben Quizivity gespielt. Die Leiter haben als Joker fungiert und konnten manchmal auch nicht wirklich behilflich sein ...

Zum Abschluss gab es bei der Abendrunde dann noch eine Fremdeinschätzung der Kinder für den anderen, sodass jeder für sich erkennen konnte, was er gerne hat oder wie über ihn gedacht wird.


Donnerstag, 22. August 2019

Der Morgen danach (21.08.2019)

Nur wenige Kinder sitzen heute am Frühstückstisch. Doch zumindest sie machen sich bereits fertig, um bei der Braderie Souvenire, Mitbringsel und andere Kleinigkeiten zu erstehen. Um 10 Uhr geht es los, die Gruppe macht sich mit Rucksäcken auf nach Nes. Spielzeughunde, Ketten und Snacks werden gekauft; etwa zur selben Zeit beginnt auch der restliche Lagerbetrieb.

Noch von der gestrigen Nachtwanderung – bis 4 Uhr morgens – entweder leicht angeschlagen oder voll begeistert frühstücken die übrigen Jugendlichen in den Tag hinein. Als die erste Gruppe zurückkehrt, gibt es Mittagessen und das Nachmittagsprogramm steht an.

Zusammen mit den Betreuern üben die Kinder weiter ihre Choreographien, basteln Requisiten und stellen Outfits zusammen. Trotz Schwierigkeiten ist schließlich zu jedem Lied ein Schauspiel entwickelt, das nach dem Abendessen vorgestellt werden wird.

Bei der Präsentation treten 6 Gruppen an, von denen die zwei Gewinner in einer Improvisationsshow um den Sieg kämpfen. Von Mitmach-Liedern und Theaterstücken bis zu akrobatischen Tänzen ist alles dabei – Musik von Helene Fischer dient final als Vorlage für die Improvisationstänze. Jetzt ist nur noch Zähneputzen angesagt und nach der Abendrunde geht es ab ins Bett.

Dienstag, 20. August 2019

Der Tag nach der Lagerselbstverwaltung

Dienstag

Das Wecken der Kinder wird auch so langsam zur Aufgabe - sind am ersten Tag noch immer alle vor dem Wecken wach gewesen -, müssen die Kinder nun angesprochen und auch ein wenig geschüttelt werden. Selbst zum Frühstück wird es nun „leise“.

Morgens haben sich alle Kinder Gedanken gemacht, was sie auf der Mini-Playback-Show darstellen und welche Choreografie sie den anderen Kindern präsentieren. Musik wurde ausgesucht und die ersten Tanzschritte einstudiert, es wird sehr spannend werden, wer gewinnt, da sowohl Pyramiden oder ein Spagat präsentiert werden oder auch eine Geschichte einstudiert.

Heute wurde seit langem mal ein Gericht, das ausschließlich aus dem Ofen gekommen ist, aufgetischt. Es gab Makkaroni-Auflauf zur Freude der Kinder und Betreuer.

Die Sonne kam raus und wir haben sie direkt außerhalb des Lagers genutzt. Am Abenteuerspielplatz wurde Capture the Flag gespielt oder man konnte sich auch einen windstillen Platz suchen. Dies war am Strand leider nicht möglich. Dort wurden wir ein wenig gesandtstrahlt. Allerdings haben wir den Sand im Meer wieder abgespült und konnten die Sonne ein wenig genießen. Die zweite Alternative war dann die Fahrradtour zum Leuchtturm. Hier wurde hin gegen den Wind gekämpft und sich gefreut, dass es zurück so leicht und flockig ging. Dies war sehr gut, da doch ein wenig Enttäuschung durch den versperrten Leuchtturm aufgekommen ist.

Im Anschluss wurde sich schon chic gemacht, um für den Casino-Abend gut auszusehen sowie an den Türstehern vorbei zu kommen. T-Shirts und Hemden wurden gesucht, Gel wurde in die Haare aufgetragen und es wurde sich geschminkt. Im Casino wurde dann gepokert, um die höchste Hausnummer gespielt, Mau-Mau geschrien, bei Kopf oder Zahl gefiebert, auf die richtige Nummer beim Roulette gehofft, es wurden unterschiedlichste Wetten angenommen oder einfach nur geknobelt. Am Ende wurde noch das Paar des Abends gekürt.

Der Tag ist allerdings noch nicht zu Ende für die Kinder und manche Leiter. So geht es für die Hälfte des Lagers noch auf Nachtwanderung - die große Nachtwanderung ist immer ein Erlebnis und wird daher auch von mehr Kindern angenommen als die kleine. Mal schauen, was sie morgen erzählen, wann sie wieder nach Hause gekommen. Somit bleibt einfach nur allen eine „Gute Nacht“ zu wünschen und bis bald...